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So vermeiden und beseitigen Sie schlechte Gerüche in der Spülmaschine

Technische Geräte machen unser Leben leichter. Das trifft vor allem auf die Hausarbeit zu. Wie lästig und zeitintensiv ist früher das Abwaschen von Geschirr, Besteck und Gläsern per Hand gewesen. Heutzutage übernimmt das die Spülmaschine. Für ein effizientes Ergebnis arbeitet sie mit moderner, energie- und wassersparender Technik, die den Geldbeutel und die Umwelt schont. Trotzdem kann es vorkommen, dass sie uns ein wenig Kummer bereitet. Denn manchmal riecht es im Geschirrspüler recht unangenehm. Was ist die Ursache dafür und wie können Sie diesen Geruch vermeiden?

Warum riecht die Spülmaschine?

Das Schöne an einem Geschirrspüler ist, dass man einfach nach dem Essen Geschirr, Gläser, Besteck und Töpfe hineinstellt und keine Arbeit mehr damit hat. Selbst stark verschmutzte Teile sind für moderne Geräte kein Problem mehr. Jedoch verbleiben manche Essensreste in der Spülmaschine und werden nicht mit weggespült. Diese verursachen Ablagerungen und fangen mit der Zeit an zu riechen. Insbesondere im Sieb, im Besteckkorb und an den Auszügen können sie sich hartnäckig sammeln und schließlich faulen. Speisereste und Fette lagern sich außerdem häufig in den Schläuchen, Dichtungen und dem Außenrahmen des Geschirrspülers ab. Werden sie nicht beseitigt, fängt der Geschirrspüler an zu stinken.

Gerüche beseitigen

Um den unangenehmen Gerüchen Herr zu werden, gibt es spezielle Duftspender, die Gerüche neutralisieren und binden sollen. Diese werden einfach am Geschirrkorb befestigt oder zum Besteck gelegt. Doch das bekämpft nicht die Ursache des Problems. Um Gerüche zu beseitigen, sollten Sie regelmäßig Ihren Geschirrspüler reinigen. Hierzu gehören folgende Arbeitsschritte:

  • 2 bis 3 mal pro Monat Abflusssieb herausnehmen und säubern
  • Mindestens einmal monatlich Körbe reinigen
  • Alle 2-3 Monate Geschirrspüler ohne Inhalt laufen lassen
  • Dichtungen und Sprüharme bei Bedarf sauber machen

Für die Reinigung können Sie spezielle Maschinenreiniger sowie Zitronensäure und Essigreiniger verwenden.

Trotz dieser Maßnahme kann es vorkommen, dass es weiterhin aus dem Geschirrspüler stinkt. In diesem Fall muss der Kundendienst helfen, denn es kann sein, dass das Problem am Gerät selbst liegt. Zum Beispiel:

  • Falscher Anschluss: Der Abwasserschlauch ist nicht vor dem Siphon angeschlossen.
  • Abwasserschlauch ist geknickt: Es kann sich Restwasser sammeln und Gerüche können entstehen.

Schnelle und einfache Hilfe gegen Gerüche im Geschirrspüler

Oft sind die einfachsten Mittel die Besten:

  • Um üblen Geruch aus der Spülmaschine zu entfernen, legen Sie einfach die Schale einer Zitrone in den Besteckkorb oder verteilen Sie eine halbe Tasse Essig auf dem Maschinen-Boden. Anschließend kann die Spülmaschine mit dem dreckigen Geschirr wie gewohnt laufen. Praxistipp: Verwenden Sie kein Essigessenz oder andere Produkte mit einem Säuregehalt von mehr als 5 %. Diese können der Spülmaschine und dem Geschirr schaden.
  • Zur Entfernung der Ablagerungen eignet sich neben dem Essig auch Natron (ca.2 EL). Das Pulver kann man ebenfalls auf dem Boden verteilen. Beim nächsten Spülgang wird es einfach weggespült. Im Handel sind zudem spezielle Natrontabletten erhältlich.
  • Ist der Geruch im Geschirrspüler sehr hartnäckig, lassen Sie das Gerät ein- bis zweimal ohne Geschirr laufen.

Vorbeugende Maßnahmen

Unangenehme Gerüche entstehen insbesondere dann, wenn der Geschirrspüler nicht oft benutzt wird. Während er in Familien täglich seinen Dienst verrichtet, kann es passieren, dass in Singlehaushalten das schmutzige Geschirr mehrere Tage auf seine Reinigung warten muss. Um in der Spülmaschine Gerüche zu vermeiden, sollte man sie trotzdem anschalten. Inzwischen sind die Geräte so effizient, dass dies keine so große Wasser- und Energieverschwendung darstellt. Darüber hinaus kann man zwischen unterschiedlichen Programmen wählen und den Spülgang so auf die verschiedenen Anforderungen anpassen.

Ebenfalls wichtig ist, nicht jedes Mal das energiesparende Eco-Programm zu wählen, sondern auch hin und wieder eine hohe Temperatur einzustellen. Bei 70 ° werden Bakterien und Keime, die auch für einen unschönen Duft verantwortlich sind, zuverlässig abgetötet.

Gerade im Sommer, wenn es in der Küche sehr warm ist, vermehren sich Keime und Bakterien rasant auf verschmutzten Tellern, Töpfen und Besteck. Aus diesem Grund sollte die Tür geöffnet werden und offen bleiben, sobald der Geschirrspüler fertig ist. So kann die Hitze entweichen und es wird verhindert, dass sich Bakterien bilden und vermehren.

Bei der Vermeidung von schlechtem Geruch hilft es, grobe Speisereste zu entfernen, damit sich diese nicht in der Spülmaschine festsetzen. Vorher abspülen brauchen Sie das Geschirr allerdings nicht. Lediglich bei Tomatensauce, Ketchup und Karottenresten empfiehlt es sich Kunststoffboxen und –behälter abzuspülen, denn diese hinterlassen auf Kunststoff unschöne Verfärbungen.

Da die Menge an Salz und Klarspüler ebenso Auswirkung auf die Sauberkeit in der Spülmaschine hat, sollten Sie deren Füllstand beachten. Zeigt das Gerät eine zu niedrige Füllmenge an, muss sofort nachgefüllt werden. Für ein sauberes Spülergebnis ist es ausreichend, Pulver oder Einphasen-Tabs, Klarspüler und Salz zu verwenden. Der Einsatz von Mehrphasen-Tabs ist nicht notwendig. Unabhängig davon, was sie benutzen, die Dosierung des Reinigers muss immer auf die Menge und den Verschmutzungsgrad des Geschirrs abgestimmt sein.

Zusammenfassung

  • Natron, Essig und Zitronenschale neutralisieren und binden Gerüche.
  • Dreckiges Geschirr nicht zu lange in der Spülmaschine stehen lassen. Eventuell Kurzspülprogramm wählen.
  • Maschine hin und wieder mit hoher Temperatur (70 °) laufen lassen.
  • Regelmäßig Verschmutzungen beseitigen und Sieb reinigen.
  • Lassen Sie den Geschirrspüler ab und an leer laufen, das säubert den Innenraum der Maschine und sorgt für frischen Duft.
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